Free Web Hosting Provider - Web Hosting - E-commerce - High Speed Internet - Free Web Page
Search the Web


HOME l GALLERY l ARTICLES l BIOGRAPHY

Italiano l English l Deutsch

GUGLIELMO STRACCA

1889-1979

Ich aendere mich nicht und ich unterwerfe mich keinem Zeitgeist, und ich fuehle mich einem Stil verbunden, der unendlich ist. Ich fuehle mich weiterhin wie ein bescheidener Schueler vor der Natur, die der beste Lehrer ist. Guglielmo Stracca hat ein nettes Laecheln und wenn man ueber seine Kunst spricht, strahlen seine blauen Augen. Mit seinem weissen Haar und seinem gesunden Gesicht sieht er aus wie ein kraeftiger Mann von 70 Jahren. Doch sein Alter von 90 Jahren beeindruckt ihn nicht sonderlich "man muss der Vorsehung keine Grenzen setzen". Er geht in seinem Appartement Via Montfort 10 auf und ab und er sagt weiter: "Ich hatte keine Zeit zu gaehnen und habe keine Zeit verloren - ich habe immer bis zum aeussersten gearbeitet - denn Bilder sind fuer einen Maler seine geistigen Soehne und der Spiegel seinen Seele. Sogar dann , wenn ich nicht immer mit dem Resultat vollkommen einverstanden war. Und das passiert auch einem Maler, der sehr gewissenhaft arbeitet.

Seine Malerei wurde nach dem Krieg von jungen Kuenstlern , die neuen Ideen fogten, hart kritisiert. Die traditionelle Methoden von Stracca mit seiner Liebe fuer die Details wurde als altmodisch betrachtet und dekadent. "Ich vermeide Auseinandersetzungen. Malerei ist ein spirituelle Arbeit und ich kuemmere mich nicht darum, wie andere die Natur interpretieren,."Es ist offensichtlich, dass seine Arbeit akzeptiert wurde. Waehrend seines langen Arbeitslebens hat er viele grosse und kleinere Bilder gemalt: "Meine Bilder haengen in vielen Teilen der Welt wie Amerika, Suedafrika, Australien und Neuseeland und jedes Bild ist fuer mich eine Erinnerung und wie ein Sohn, dem es hoffentlich gut geht." Straccas Arbeiten wurden in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, national und international. Bilder von ihm haengen in verschiedenen Museen, wie z.B. auch im Revoltella in Triest.

Er wurde geboren in Gradisca d'Isonzo, Mai 1889. Er lebte in Wien, wo er sich intensiv mit Malerei beschaeftigte. Dort besuchte er die Kunstakademie und hatte mehrere Ausstellungen in bekannten Gallerien. Dort in Wien fand er seinen Stil in seiner besonderen Sicht auf die Natur, dem er immer treu geblieben ist. Ein Kunstkritiker schrieb einst "eine unendliche Liebe fuer die Aspekte der Natur" und auch "Stracca nutzt seine besondere Begabung, um die Natur idyllisch und wahrhaftig darzustellen mit viel Liebe fuer Einzelheiten." Im Herbst 1929 kehrt Stracca nach Triest zurueck. Danach bekam er viele Preise auf Kunstaustellungen in Triest, Rom und v.a. Guglielmo Stracca blieb unbeirrt bei seinem Stil und arbeitete hart. Er lernte von und durch die Natur und seine Berge, Monde und Meeresnaechte waren ueberall begehrt. Der Kuenstler gibt seinen Bildern die besondere traumhafte Atmosphaere, die seine Malerei als etwas einzigartiges erscheinen laesst. Ein Kritiker sagte: "Das Spiel von Wasser und Licht ruft surrealistische Effekte hervor und gibt den Bildern etwas traumhaftes". Stracca hatte seine letzte Einzelausstellung 1972 im Rathaus von Triest. Die Ausstellung beinhaltete 30 Exponate und alle wurden verkauft. Danach produzierte der Kuenstler aufgrund seiner zunehmenden Sehschwaeche deutlich weniger. Dieser Herr vom alten Stil ueberlebte Freunde und Kollegen - so auch Lucano, einen grossen Kuenstler. Stracca war ein ruhiger Mann , der intensiv lebte - einen langen magischen Moment.

Pierina Buda-Stracca


©2003